Brandanschlag

419 Seiten, Ringbindung, München 1997 

 

Zwischen 2000 und 2006 konnte der so genannte Nationalsozialistische Untergrund 8 Menschen türkischer und griechischer Herkunft ermorden, ohne dass die Polizei von fremdenfeindlichen Taten ausging. Zehn Jahre zuvor gab es immer wieder Brandanschläge gegen von Türken bewohnte Häuser und auch hier wurde ein fremdenfeindlicher Hintergrund meist sehr schnell offiziell ausgeschlossen. Stattdessen gerieten immer wieder die Bewohner selbst in das Visier der Ermittler. Dabei waren die gegen sie vorgebrachten Indizien stets so windig, dass sie später vor Gericht nicht standhielten.

"Brandanschlag" spielt vor diesem Hintergrund, ist aber eine fiktive Erzählung. Vier Menschen Mitte Zwanzig erleben wie sich in einem kleinen Dorf in der Oberpfalz aus einem Brandanschlag eine immer ausländerfeindlichere Stimmung entwickelt. Doch sie sind sich alles andere als einig, was zu tun ist. Außerdem ist das Opfer des Anschlags selbst ein unsymphatischer Chauvinist. Als schließlich ausgerechnet die unpolitische Bill adie Initiative ergreift, sehen die Vier sich plötzlich selber merkwürdigen Drohungen und Anschlägen ausgesetzt. Und dann wird auch noch ein Toter gefunden ...

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